Opernreise 2014

Opernreise nach Verona mit
den Opern "Un ballo in maschera" und "Turandot"

 

10. bis 13. Juli 2014

 

Reiseprogramm:
 

Donnerstag, 10. Juli 2014  
    Fahrt von Tübingen durch die Schweiz in den Raum Gardasee,
    Abendessen vor Ort, Weiterfahrt nach Verona,
    Unterbringung, Hotel in Verona.

Freitag, 11. Juli 2014
    Stadtführung Verona, Mittagessen, Freizeit,
    Fahrt zur Arena, Opernaufführung "Un ballo in maschera"

Samstag, 12. Juli 2014
    Ausflug nach Mantua, Stadtführung, Mittagessen,
    Freizeit, Fahrt zur Arena, Opernaufführung "Turandot"

Sonntag, 13. Juli 2014
    Rückreise von Verona nach Tübingen

Nummerierte Sitzplätze

Gegen einen Aufpreis können Sie auf nummerierte Sitzplätze
verschiedener Kategorien wechseln.

 

Reiseleistungen:
 

  • Fahrt im modernen Reisebus Tübingen - Verona - Tübingen
  • Unterbringung im 4* Hotel in Verona, Frühstücksbuffet
  • Kulinarisches Abendessen am Anreisetag im Raum Gardasee
  • Stadtführung in Verona
  • Kulinarisches Mittagessen, 2.Tag
  • Eintrittskarte im Rang: “gradinata” für die Oper “Un ballo in maschera”
  • Ausflug nach Mantua, Kulinarisches Mittagessen, 3. Tag
  • Eintrittskarte im Rang:”gradinata” für die Oper “Turandot”
  • Ausführliches Programmheft
  • Stadtplan von Verona und Mantua
  • Reiseleitung mit ausführlichen Informationen während der Reise.

 

Reisepreis inklusive aller Leistungen wie beschrieben: 482.- Euro pro Person im Doppelzimmer ab Tübingen

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

 

Impressionen Verona

 


 

Un ballo in maschera

(Ein Maskenball) Guiseppe Verdi


Die historische Wahrheit, die Ermordung des schwedischen Königs Gustav III im Jahre 1792, wird in dem der Oper zu Grunde liegenden Libretto von Eugene Scribe, mit einer frei erfundenen Liebesgeschichte auf höchst wirkungsvoIle Weise verknüpft.

Der Weg hin bis zur Uraufführung im Teatro Apollo in Rom am 17.02.1859 war von vielen Problemen begleitet. Die Behörden wollten Reinen Königsmord auf offener Bühne zeigen und verlangten Änderungen. Verdi zog die Oper zurück und bot sie dem römischen Impresario an. Die Auflagen der päpstlichen Zensur konnte Verdi akzeptieren: Aus dem König Gustav III wurde Graf Ricardo und der Ort der Handlung wurde 100 Jahre früher und in das amerikanische Boston verlegt. Diese Version hat sich weltweit durchgesetzt und zählt heute auf allen großen Bühnen zum festen Repertoire.

An der Substanz des Liebesdramas hat sich nichts geändert. Der Graf, der die Frau seines besten Freundes Renato liebt, schlägt alle Wamungen, die auf eine Verschwörung und ein Attentat gegen ihn deuten, in den Wind. Die Wahrsagerin Ulrica, die er Inkognito aufsucht, sagt ihm voraus, dass die nächste Person, die ihm die Hand reichen wird, sein Mörder sei.

Ausgerechnet sein bester Freund Renato reicht ihm nach der Audienz bei der Wahrsagerin als erster die Hand, ohne noch von der Beziehung des Grafen zu seiner Frau zu ahnen. Zwischenzeitlich hat sich in der Tat eine Verschwörung gegen den Grafen aufgetan und Renato hat seine Frau und den Grafen bei einem heimlichen Treffen auf dem Galgenberg ertappt. Zuerst will Renato seine Frau töten, beschließt dann aber zornig sich den Verschwörem anzuschließen. Bei einem Maskenball haben sich die Verschwörer und auch Renato maskiert unter die Gäste gemischt. Renato erkennt den maskierten Graf Ricardo und sticht diesen mit einem Dolch nieder.

 

Turandot

Giacomo Puccini


Vor den Mauern der alten Kaiserstadt hat sich die Volksmenge versammelt, um der Vollstreckung eines grausamen Urteilsspruchs beizuwohnen. Ein Mandarin verliest den Erlaß der Prinzessin Turandot, nach dem jeder Freier aus königlichem Geblüt sein Leben lassen muß, wenn er die drei von ihr vorgelegten Rätsel nicht lösen kann.

Diesmal ist es der schöne Prinz von Persien, der - wie viele vor ihm - bei Mondaufgang mit dem Schwert hingerichtet werden soll. Beim Erklingen eines Trauermarsches läßt die Prinzessin das Urteil ausführen. Den Prinzen Kalaf empört die Grausamkeit der Prinzessin. Noch mehr aber fasziniert ihn ihre Schönheit. Weder die Bitten seines Vaters noch das inständige Flehen Lius, die den Prinzen insgeheim liebt, noch die Wamungen der drei maskierten chinesischen Würdenträger Ping, Pang, Pong können Kalaf von seiner gefahrvollen Werbung um Turandot abhalten. Er schlägt dreimal an den Gong: das offizielle Zeichen für die Anmeldung eines neuen Freiers.

Kalaf errät die Lösungsworte: "Hoffnung", "Blut" und "Turandot". Vergebens versucht die erzürnte Prinzessin nun ihren kaiserlichen Vater zur Nichteinlösung des Versprechens zu bewegen. Da Kalaf die Liebe Turandots nicht erzwingen will, gibt er ihr selbst ein Rätsel auf. Falls sie bis zum Morgengrauen seinen Namen erraten kann, werde er sich als besiegt erklören und sterben. Turandot nimmt das Angebot an.

Im Garten des kaiserlichen Palastes erwartet Prinz Kalaf den Morgen und verleiht dort seiner tiefen Liebe zu Turandot Ausdruck: "Keiner schlafe".
Vor dem gesamten Hofstaat und dem versammelten Volk verkündet Turandot unter atemloser Spannung den Namen des fremden Prinzen: "Sein Name ist ... Gemahl!"

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