Piemont

Cuneo vor der AlpenketteSchon im Namen liegt das Wesen dieser Landschaft begründet: Piedimonti oder  Pedes Montium, will heißen :

Am Fuße der Berge

Ob es die Silhouetten der Alpen sind, die sich deutlich von der Ebene abheben, oder das sanfte Ansteigen der Ligurischen Alpen - immer stehen Berge am Horizont dieser Landschaft. Sie leuchten mit ihren Gletschern und Eisspitzen an klaren Tagen weit über die Ebene. Sie krönen die Hügelzone südlich des Po, sie beherrschen das Panorama.
Das Land am Fuße der Berge hat viele Gesichter. In den auf etwa 100 Meter ü.d.Meer gelegenen Ebenen der Flußtäler, insbesondere von Po, Sèsia und Ticino, wird überwiegend Ackerbau betrieben, wobei der Reisanbau dominiert. Rings um die Städte entstanden große Industriezentren. Die Hügellandschaften des Roero, des Monferrat und der Alta Langha sind ebenfalls der Landwirtschaft vorbehalten, welche dann, je weiter man in die südliche Regionen gelangt, vom Weinbau beherrscht wird. Hier gedeihen die prächtigen Weine der Region. Diese Gebiete eignen sich auch bestens für ausgedehnte Wanderungen.
Die Gebirgskämme der Alpen fallen relativ steil ab und werden durch tief eingeschnittene Täler geformt, die nach Frankreich und in die Schweiz reichen. 
Ein Land voller Gegensätze also, Gegensätze, welche sich auch in den Provinzen wiederspiegeln. Dicht bebaute Zentren wechseln mit fast menschenlosen Gebieten. Kleine Dörfer stehen im Gegensatz zu mächtigen Industriestädten, Touristenzentren stehen unberührten
Landstrichen gegenüber.

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