Reiseprogramm

Studien- und Wanderreise nach Sardinien

 

Mittwoch, erster Tag Reisezeit Studienreise Sardninien
Sie starten am frühen Morgen in Tübingen und erreichen zügig die Landesgrenze zur Schweiz. Die Schweiz durchqueren Sie in nord- südlicher Richtung und überschreiten die Grenze nach Italien bei Como. Im weiteren Verlauf fahren Sie an den Städten Mailand, Parma, La Spezia und Viareggio vorbei. Am späten Nachmittag sind Sie im Raum Pisa. Hier evtl. kurzer Aufenthalt. Dann gelangen Sie zum Fährhafen Livorno. Einschiffung und Abendessen an Bord.

Donnerstag, zweiter Tag
Sie werden frühzeitig die Hafenstadt Olbia verlassen. Die ersten Kilometer führen Sie entlang der Costa Smeralda. Etwas im Landesinneren wird Arzachena die erste Station des Tages sein. Sie werden sich bereits hier mit der Kultur der Nuragher beschäftigen. Ein Gigantengrab „Tomba dei Giganti" liegt etwas außerhalb der Stadt und lohnt einen Besuch. Palau und der markante Punkt „Capo d`Orso" ist das nächste Ziel. Zur Mittagspause fahren Sie dann durch die Gallura und durch weitläufige Korkeichenwälder nach Tempio Pausania. Gestärkt setzen Sie die Reise nach Castelsardo fort. Bevor Sie aber das kleine Städtchen erreichen, ist ein Halt beim „Roccia del`elefante" geplant. Castelsardo liegt so malerisch auf einem Felssporn direkt am Meer, so dass Sie nicht ohne einen Aufenthalt in der Altstadt weiterfahren können. Dann aber geht es nach einem ausgefüllten Tag nach Alghero, dem ersten Hotelstandort.
 
Freitag, dritter Tag
Sassari, nach Cagliari die zweitgrößte Stadt der  Insel, wird Ziel des heutigen Tages sein. Im Archäologischen Museum möchten wir Sie, anhand von Schautafeln und Modellen, auf die kommenden Tage vorbereiten. Anschließend werden Sie die wichtigsten Plätze und Monumente der Stadt in einer ausführlichen Stadtführung erklärt bekommen. Am Nachmittag wird die Nekropole „Anghelu Ruiu" erste Station sein. Nach dem Rundgang geht es weiter zur Nuraghe „Palmavera". Zusammen mit dem, was Sie am ersten Tag erfahren haben, werden Sie schon ein umfassendes Wissen über die Nuragher besitzen. Zur Entspannung wandern Sie dann zwischen „zwei Meeren". Von der Bucht „Porto Conte"  führt Sie der Weg über die Landzunge zur Bucht von Alghero „Rada d`Alghero". Den Tag werden Sie in einem Agriturismo bei einem typisch sardischen und schmackhaften Abendessen beschließen.

Samstag, vierter Tag
Nachdem die ersten zwei Tage gut ausgefüllt waren, soll es an diesem Tag etwas ruhiger werden. Der Morgen beginnt mit der Stadtführung in Alghero. Anschließend wird Sie eines der im Hafen bereitstehenden Schiffe zum etwa 13 km entfernten „Capo Caccia" und zur „Grotta di Nettuno‘" bringen. Die Grotte liegt einen Meter über dem Meeresspiegel und wird direkt vom Boot aus zu erreichen sein. Herrliche Hallen, mit schönen Kalksinterablagerungen und ein Salzsee erwartet Sie auf Ihrem Rundgang. Nachdem Sie Alghero wieder mit dem Schiff erreicht haben, gehört der Rest des Tages Ihnen. Die Altstadt von Alghero ist es Wert besucht zu werden. Das superschöne Hotel bietet aber auch vieles für einen ruhigen und angenehmen Nachmittag.

Sonntag, fünfter Tag
Heute ist Umzug nach Oristano angesagt. Auf dem Weg dorthin werden Sie ein abwechslungsreiches Programm erleben. Unmittelbar nach Verlassen des Hotels sind Sie schon auf der 46 km langen, und landschaftlich einmaligen Küstentraße die nach Bosa führt. Hier werden Sie eine Rundwanderung durch Olivenhaine, Obst- und Orangengärten unternehmen. Nach der Mittagspause in Bosa fahren Sie über Land nach Macomer und zur Schnellstraße SS 131. Wichtige Zeugnisse der nuraghischen Kultur liegen in unmittelbarer Nähe der Straße. Die Nuraghe Lose und das Brunnenheiligtum Santa Cristina werden Sie besuchen. Dann fahren Sie nach Oristano.

Montag, sechster Tag
Sie besuchen die wichtigste Stadt der Phönizier, Tharros. Bequem gelangen Sie mit dem kleinen Zug in die archäologische Zone von Tharros. Die Führung durch das weitläufige Areal gibt Ihnen Auskunft über die Geschichte und Antworten auf Ihre Fragen. Anschließend beschäftigen Sie sich mit der schlichten romanischen Kirche San Giovanni di Sinis, bevor Sie nach kurzer Fahrt den Komplex San Salvatore erreichen. Hier interessiert Sie vor allem der heidnische Brunnen, der unter der heutigen Kirche zu finden ist. Nach der Mittagspause entscheiden Sie sich entweder für eine Wanderung entlang der Steilküste bei Putzu Idu, oder für ein Bad in dem sicher schon wohltemperierten Meer.

Dienstag, siebter Tag
Auf der  SS 131, der sogenannten „Carlo Felice" erreichen Sie Ihr heutiges Ziel, Cagliari. Die Hauptstadt der autonomen Region Sardinien, liegt im Süden am gleichnamigem Golf. Durch die ausführliche Stadtführung erfahren Sie vieles über die Geschichte der Stadt und der Region. Mit dem Besuch des archäologischen Museums wir der Vormittag abgerundet. Nach der Mittagspause besuchen Sie
die große Anlage „Su Nuraxi" in Barumini. Su Nuraxi wurde zufällig im Jahre 1949 entdeckt und zählt heute, sorgfältig ausgegraben, zu den wichtigsten Zeugnissen nuraghischer Zeit.
 
Mittwoch, achter Tag
Bis vor wenigen Jahren waren viele Dörfer überwiegend auf die Anbindung durch die Schmalspurbahn angewiesen. Der Individualverkehr hat dieses Verkehrsmittel zurück verdrängt, weshalb es nur noch in wenigen Bereichen die Versorgung wahrnimmt. Die nicht mehr täglich bedienten Strecken werden zu touristischen Zwecken erhalten. Hier fährt der „Trenino Verde", der mit historischem Zug- und Wagon-Material in einer Gemächlichkeit einsame Täler und wilde Berggebiete durchquert. Diese ganz besondere Art Sardinien zu erleben, steht heute auf dem Programm. Nach der Zugfahrt geht es dann zum neuen Hotelstandort.

Donnerstag, neunter Tag
Heute steht eine Ganztageswanderung an. Sie fahren über Nuoro und Fonni in das Zentrum des Gennargentu. Am Fuße des „Bruncu Spina" beginnen Sie die Tour und erklimmen als erstes dessen Gipfel. Nach dem Abstieg in den Sattel „Arcu Gennargentu" folgt der Aufstieg zum „Punta La Marmora". Damit haben Sie den höchsten Punkt der Insel mit 1.829 m ü.d.M erreicht. Der Rückweg führt Sie zum Rifugio „Santa Crtista". Von hier Rückkehr ins Hotel.

Freitag, zehnter Tag
Nuoro, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, liegt auf einem Granitplateau wie auf einer Aussichtsterrasse über den umliegenden Tälern der Barbagia. Wer hier große Sehenswürdigkeiten sucht wird enttäuscht. Trotzdem lohnt sich ein Gang durch das Zentrum der Stadt, in der die einzige Nobelpreisträgerin für Literatur Italiens, Grazia Delledda geboren wurde und lange Zeit lebte. Nach dem Rund-
gang fahren Sie auf den Hausberg „Monte Ortobene" und genießen die herrliche Rundumsicht. Den Nachmittag verbringen Sie in Orgosolo. Nach der Ankunft gibt es erst einmal ein zünftiges Mittagessen bei den Hirten in den Wäldern über Orgosolo. Dann steht ein Gang durch den Ort an. Sie sehen großflächige Wandzeichnungen -Murales - durch die der Ort über seine Grenzen hinaus bekannt wurde.

Samstag, elfter Tag
Am letzten Tag auf der Insel erleben Sie noch einmal einen abwechslungsreichen Tag. Er beginnt mit dem Besuch der eindrucksvollen „Grotta Ispinigoli". Dann verbringen Sie die Mittagszeit in Dorgali, bevor ein weiteres Mal ein großes nuraghischen Monument auf dem Programm steht. Das „Villagio nuragico Serra Orios" ist das größte erhaltene nuraghische Dorf auf Sardinien. Nach der Besichtigung fahren Sie nach Olbia. In der Hafenstadt werden Sie noch etwas Zeit für einen Rundgang finden, bevor Sie ein letztes typisch sardisches Menu genießen werden.

Sonntag, zwölfter Tag
Am frühen Morgen gehen Sie in Livorno an Land und treten die Heimreise an. Die Rückfahrt durch die Toskana, die Emilia-Romagna, die Lombardei und die Schweiz erfolgt in umgekehrter Reihenfolge der Anreise.

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Impressionen Sardinien

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